Offener Brief an Malu Dreyer

Sehr geehrte Frau Dreyer,

da ich leider aus bisherigen Erfahrungen davon ausgehe, dass dieser Brief Ihnen nicht persönlich vorgelegt wird, werde ich Diesen ebenfalls als „Offenen Brief“ auf meinen Webseiten und meinen Kanälen in den Sozialen Medien veröffentlichen.

Der Grund meines Schreiben an Sie ist, das ich mit den ständigen Verschärfungen der Bund-Länder-Konferenz als Bürger der Bundesrepublik Deutschland nicht mehr einverstanden bin.

Mittlerweile wütet das Covid-19 Virus schon über ein Jahr in Deutschland und es wurde nicht unter Kontrolle gebracht.

Die Experimente mit Lockdowns haben bis dato keinerlei Erfolge gezeigt, bis auf das die Wirtschaft und das Leben der Bürgerinnen und Bürger extrem in Missgunst gezogen werden.

Die Regierung schließt Gastronomie- und Hotelbetriebe, den Einzelhandel und Baumärkte, die zuvor mit verbundenen hohen Kosten auf Anweisung der Regierung Hygienekonzepte erstellt haben. Nachweislich gab es mit den entsprechenden Hygienekonzepten keine Infizierungen aus diesen Einrichtungen.

Kindergärten, Schulen und Horte haben Sie bis Anfang der Winterferien 2020/2021 geöffnet gelassen, wobei diese nachweislich die überwiegenden Infektionstreiber in der Pandemie gewesen sind.

Im Frühjahr wird die Bevölkerung aufgefordert Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Viele Bürgerinnen und Bürger haben ihrer Kreativität freien Lauf gelassen und selbst „Masken“ genäht, bzw. Unternehmen und Privatleute haben sich bei Druckereien ihr eigenes Design besorgt, welches wieder mit Kosten verbunden war.

Nun machen Sie Dieses nichtig, indem Sie, die Bundesregierung und Ihre Ministerpräsident*innen Kolleg*innen „medizinischen Mund-Nasen-Schutz“ für Geschäfte und den ÖPNV vorschreiben.

Mit Ihrer gestrigen Entscheidung handeln Sie meiner Meinung nach nicht nachhaltig, denn mit den „OP-Masken“, die man nur einmal tragen kann und laut Gebrauchsanweisung nur einmal tragen darf, fördern Sie die Umweltverschmutzung, denn diese einmalig benutzten Masken landen vielerorts einfach in der Umwelt.

Ich finde, die Wahl des Mund-Nasen-Schutzes sollte den Bürgerinnen und Bürgern selbst überlassen sein, denn viele der selbst besorgten Masken erzielen bis zu 90% Schutz.

Demnach sind die Alltagsmasken genau so effizient und hilfreich wie die vorgeschriebenen OP-Masken.

Meiner Meinung nach wird es Zeit den Bürgerinnen und Bürgern von Rheinland-Pfalz etwas mehr Eigenverantwortlichkeit zu überlassen und nicht jedes Mal mit neuen Auflagen tiefer in das Leben des Menschen einzugreifen.

Da es mittlerweile auch mehrere Impfstoffe gegen das Covid-19 Virus gibt, sind meiner Ansicht nach viele Auflagen der aktuellen Coronabekämpfungsverordnung nicht mehr verhältnismäßig.

Ich halte auch einige Vorschriften für total unsinnig, zum Beispiel die Regel mit der Kontakteinschränkung.

Beispiel:

Familie A (2 Erwachsene, 3 Kinder = 1 Hausstand) möchte zusammen die Großmutter (Eine Erwachsene = 1 Hausstand) besuchen.

Laut Bundesregierung ist dieses Besuchsvorhaben verboten.

Andersherum ist dieses Besuchsvorhaben nicht verboten, also wenn die Großmutter Familie A besuchen möchte.

Das sind widersprüchliche Vorschriften und somit unverhältnismäßig!

Jetzt werden Sie mich garantiert wieder als Corona-Leugner, Aluhutträger oder gar als Verschwörungstheoretiker verurteilen, weil ich meinem Bedenken Luft geschafft habe, aber damit könnte ich Leben, denn das würde nicht das erste Mal vorkommen.

Zum Schluss möchte ich Ihnen noch meine Vorschläge unterbreiten:

  • Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes an Orten wo der Abstand von 1,50m nicht eingehalten werden kann – JA, aber den Bürgern die Auswahl selbst überlassen.
  • Präsenzunterricht an allen Schulen und für alle Altersklassen bis auf Weiteres aussetzen.
  • Kindergärten, KiTas und Horte nur für eine Notbetreuung öffnen. (Für Kinder von Eltern, die keine Möglichkeit haben ins Homeoffice zu gehen)
  • Öffnung vom Einzelhandel und von Baumärkten mit den bestehenden Hygienekonzepten.
  • Friseuren Hausbesuche gestatten

Ich bin der Meinung, wenn Sie den Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzern wieder etwas mehr Freiheiten geben, werden sich die Inzidenzzahlen von alleine senken.

Hingegen mit weiteren Verboten und Einschränkungen werden diese Zahlen nicht sinken, denn in der Kindheit haben wir schon gerne das gemacht, was verboten und gefährlich war.

Mit kleinen Lockerungen würden Sie garantiert auch viel Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger zurück gewinnen.

Mit freundlichen Grüßen
André Braselmann

RülzheimERleben